Williams kleines Castle

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William Tale und Tante Emma leben auf der kleinen Insel „Isle of Tales“ vor dem schottischen Küstenstädtchen Treg. Von beiden Anwesen hat man einen wunderbaren Blick auf das offene Meer. William Tale wohnt auf der Westseite der Geschichteninsel. Sein Haus ist einfach zu finden, da es im Umkreis von Tante Emmas Hotel und dem Leuchtturm keine weiteren Gebäude mehr gibt. Um Williams Haus steht ein kleiner Urwald, der für die Vegetation seiner Insel eher untypisch ist, etwa einen Kilometer von Emmas Hotel entfernt. Ihre Verbindung zum Städtchen Treg wird mit einer kleinen Autofähre gewährleistet. Viele Touristen verirren sich vor allem auf die Insel, um die Ruhe und Stille zu geniessen. Die Insel verzaubert durch ihre Natur und die Lage im rauen Atlantik. Auch hat sie William zu einer Kunstinsel umgestaltet. So kann man auf der Insel viele Objekte besichtigen, die nicht von dieser Welt sind. Wenn man sich mit der Fähre der Südküste nähert, blickt einem eine grosse Standsteinfigur entgegen. Es ist die Statue aus der Geschichte Petra.

Treg ist ein kleines schottisches Hafenstädtchen im Aufschwung. Das Städtchen liegt ganz am Ender der britischen Hauptinsel am Cape Wrath. Ein grosser Teil des Ortes besteht aus einer bezaubernden Altstadt. Das Delta wurde in der Zwischenzeit vollständig bebaut und ein modernes Treg schiesst aus dem Boden. Mit dem neuen Stadtteil hat sich auch ein bisschen eine Zweiklassengesellschaft gebildet. Die Stadt kann nur über eine Zufahrtsstrasse oder über das Meer erreicht werden.

 

 

Williams Castle

Williams Schlösschen ist ein reines Museum und nichts, was sich darin befindet, ist per Zufall an einem Ort platziert worden. Alles hat seine Ordnung, obwohl es nicht danach aussieht. Ein organisiertes Chaos sozusagen.

Im Dachstock befindet sich eine grosse Bibliothek. Unzählige Bücher stapeln sich. Gekaufte, aber auch selber geschriebene Geschichten. Es gibt kaum noch eine freie Ecke.

Neben den vielen Bücherbergen, kann man auch zahlreiche Zeichnungen und Skizzen finden. Die Wände und Holzbalken sind teilweise damit tapeziert. William schreibt seine Geschichten nicht nur auf, sondern bringt sie jeweils auch noch in Bildern zu Papier. Neben grimmigen Hexen, bauchigen Zwergen, wilden Piraten und sonstigen Gestalten, die an die Wände gesteckt sind, findet man auch noch Pläne und Karten auf seinem dunklen Arbeitstisch und am Boden.

Der Arbeitstisch ist nicht irgendein Tisch. Es ist der Tisch, von Scrooge Ebenezer aus der Weihnachtsgeschichte. William konnte dieses Stück an einer Versteigerung erwerben, so hatte er es jedenfalls erzählt.

Von seinem Arbeitsplatz aus, kann man über eine Treppe auf das Dach des Mittelturmes gelangen, auf dem ein Teleskop steht. Manche Stunde hatte er schon damit verbracht, um den Weltraum zu erforschen. Auch hat man einen wunderschönen Blick auf den Atlantik.

Der ganze Dachstock mit seinen dunklen Holzbalken gleicht einem Forschungslabor. Überall stehen Objekte der Wissenschaft, wie zum Beispiel ein altes Binokular oder das Modell des Sonnensystems.

grundrisscastleAn den zahlreichen Säulen des Raumes hängen neben Zeichnungen auch viele Masken. Lachende, aber auch grimmige Gesichter. Sie blicken einem direkt in die Augen, egal, auf welcher Höhe sie angebracht sind.

Das Haus erzählt viele Geschichten. Kein Raum gleicht dem anderen. Ein Einzelstück folgt dem nächsten. Alles Sammlerstücke, die William von irgendeiner Forschungsreise mitgebracht hatte.

Sein Bett zum Beispiel hat er aus lauter alten Fässern zusammengezimmert. Fässer, die er aus einem königlichen Keller aufgetrieben hatte. Wer will nicht mal auf Weinfässern eines Königs einschlafen?

Sein Abwaschbecken ist kein gängiges, wie man es kennt. Nein, es ist ein quaderförmiger, grauer Stein, den er auf seinem Grundstück unter Sträuchern hervorgeholt hatte. Er ist sehr alt und wurde früher für den Geschirrabwasch gebraucht. Der Duschvorhang besteht aus einem alten Wikingersegel, das William auf einer abgelegenen Insel gefunden hatte.

Das Prunkstück seines Castles ist jedoch die Eingangshalle. Sie geht über ein Stockwerk. Eine hölzerne Galerie quert den Raum, die von einer Seite her mit einer Treppe erschlossen ist. Steht man auf der Galerie, erblickt man auf der Gegenseite ein prächtiges, Fenster. Das Fenster war eine seiner ersten Umbauarbeiten. Es sieht sehr schön aus, wenn das Sonnenlicht durch das Fenster dringt und in der Eingangshalle ein Muster auf den Boden zaubert.

Ein Blickfang sind auch die zahlreichen Bilder, die in der Eingangshalle aufgehängt sind. Es sind Portraitdarstellungen der erfundenen Figuren, die Williams Erzählungen prägen. Die Bilder hat er mit der gleichen Leidenschaft, wie er Geschichten zu erzählen weiss, gepinselt.

Jeder Besuch seines Heimes ist mit einem Abenteuer verbunden, denn William kennt die unglaublichsten Geschichten.

 

 

 

Fynn Porters Fischerhaus

Fynn Porter ist in seinem Fischerhaus aufgewachsen. Sein Vater war schon Leuchtturmwärter und Fährmann. Er hatte das anliegende Haus selber gebaut. Die moderne Technik der heutigen Zeit hat den Beruf des Leuchtturmwärters jedoch etwas verschwinden lassen und so hatte sich Fynn bei der Übernahme des Hauses entschieden, dass er neben dem Job des Leuchtturmwärters und des Fährmanns auch noch einen kleinen Fischereibetrieb führen wollte. Darum hatte er schon bald einmal seinen Freund Bennet Mastbreak angestellt, damit er mehr Zeit mit seinem Fischkutter auf dem Meer verbringen konnte. Doch ganz wie sein Vater wollte Fynn sein Leben um keinen Preis gestalten. Er liebt es immer wieder neue Herausforderungen zu meistern und spezialisierte sich so auch noch zum Tauchlehrer. Sein an den Leuchtturm angebautes Haus ist darum nicht nur ein Fischergeschäft  sondern auch noch ein Taucherausrüstungsgeschäft. Heute ist er als Angestellter von Emma Lymont unterwegs und dient voll und ganz dem Hotel der guten Frau. Er nimmt die Gäste mit der Fähre auf die Insel der Geschichten und chauffiert mit seinem alten, roten Oldtimer die Gäste ohne Auto bis zu Hotel.

fischerhaus